Nachrichten

Zurück

Segnung des Kreuzes auf den Gräbern der russischen Kriegsgefangenen des Ersten Weltkrieges in Kärnten

Am 31. August 2019 fand in der Gemeinde Flattach (Kärnten) die Zeremonie der Segnung des renovierten Kreuzes auf den Gräbern der russischen Kriegsgefangenen des Ersten Weltkrieges statt. Mehr als 80 Soldaten der russischen Armee hatten in den Jahren 1916 bis 1918 in der hiesigen Kupfermine gearbeitet. Vier von ihnen waren an Krankheiten gestorben und im Gebiet der ehemaligen Mine in der Höhe von ca.1800 Metern begraben worden.

Das „Russenkreuz“ – eine der Sehenswürdigkeiten auf dem populären Bergwanderungsweg – ist vor kurzem vom Österreichischen Schwarzen Kreuz (ÖSK) generalsaniert worden. Das ÖSK kümmert sich um Kriegsgräber in Österreich, darunter um Gräber russischer und sowjetischer Soldaten der beiden Weltkriege.

An der Zeremonie nahmen die Kärntner Landesrätin Beate Prettner, der Leiter des ÖSK Kärnten Generalmajor Gerd Ebner, der Bürgermeister der Gemeinde Flattach Kurt Schober und der Generalkonsul der Russischen Föderation in Salzburg Sergej Maguta teil.

Wir bedanken uns beim Österreichischen Schwarzen Kreuz und der Gemeinde Flattach für die Pflege der Gräber unserer Landsleute in Österreich und für den aufmerksamen Umgang mit unserer gemeinsamen Geschichte!

Durchschnitt (0 Stimmen)


Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.